19. Februar 2015

Twitter-Mythos: Url-Shortener sind Blödsinn.

Immer wieder gibt es den Tipp, bei Twitter auf Url-Shortener zu setzen, um Platz zu sparen. Das ist aber ein Mythos.

„Nutzen Sie unbedingt einen Url-Shortener bei Twitter!“ Wiederholt lese ich derartige Aussagen. Unter anderem gefunden bei trajantosev.com und www.netzpiloten.de. Dadurch soll der Nutzer mehr Platz für seinen Text im Tweet haben. Jedoch kann er sich diesen Arbeitsschritt sparen.

Das zeigt der Vergleich.

Für einen Tweet stehen 140 Zeichen zur Verfügung. Das ist wenig, ein Nutzer muss sich kurz fassen. Daher heißt das Ganze auch Micro-Blogging.

Postet der Twitterer ein Link gehen ein paar Zeichen verloren. In diesem kleinen Test 22 Zeichen. So dass 118 Zeichen für den Teaser zum Link verbleiben. Ohne die Beschreibung wird der Link natürlich nicht geklickt.

1. Normaler Link

Twitter - normalen Link teilen mit 140 Zeichen

Kopiert der Nutzer den Link dann zuvor in die Url-Shortener bit.ly oder goo.gl und kürzt so den „langen“ Link, sollte mehr Platz zur Verfügung stehen.

Der Tweet zeigt dagegen, dass jedes Mal 22 Zeichen für den Link draufgehen. Dahingehend verändert sich somit nichts.

2. Bit.ly

Twitter - bit.ly-Link teilen mit 140 Zeichen

3. Goo.gl

Twitter - goo.gl-Link teilen mit 140 Zeichen

Url-Shortener obsolet

Die Begründung einen Url-Shortener zu nutzen, um Platz zu sparen, ist damit obsolet.

Allerdings hat Kollege Trajan Tosev Recht, wenn er auf die statistischen Möglichkeiten durch die Anbieter verweist. Dieser Vorteil bleibt unbenommen. Aber auch dazu gibt es inzwischen bessere Analyse-Tools, unter anderem direkt von Twitter (analytics.twitter.com) oder hootsuite.com.

Für weitere Informationen stehe ich Ihnen mit Scheidtweiler PR, der Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Ich unterstütze Unternehmen dabei, moderne Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und das Mobile Marketing mit der klassischen Unternehmenskommunikation zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen und Organisationen effizient und kostensparend mit ihren Zielgruppen (Käufer, Interessenten, Anwohner) zu kommunizieren.

Zusätzliche Anregungen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation erhalten Sie auf meinen Profilen bei Google+ und Twitter. Ich habe in München und Hagen studiert und arbeite seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verknüpfung von praktischen Erfahrungen mit einem Theorie-Fundament. Ich habe einen Lehrauftrag für Medientheorie an der Hochschule Bremerhaven.

Aus meiner Sicht muss PR dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine ideenreiche und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Meine Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland. Ich fokussiere insbesondere auf die technologie- sowie die wirtschafts- und finanznahen Branchen.

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