10. Oktober 2012

Die Top-Regeln in der privaten Social Media-Nutzung

Oft werden wir mit der Frage konfrontiert, was man in den Social Media falsch machen kann. Wir haben hier die Top-Regeln zusammengestellt.

Social Media - Fehler(10.10.2012) Social Media sind inzwischen fester Bestandteil der Unternehmenskommunikation. Dort herrschen bestimmte Regeln, die eine Herausforderung für eine Organisation darstellen. Diese Regeln, wie beispielsweise auf Augenhöhe mit den Kunden etc. zu kommunizieren, werden intensiv von den Geschäftspartnern diskutiert.

Private Fragestellungen zu Social Media

Auf der anderen Seite sind unsere Kunden aber auch Privatpersonen. In den Meetings werden wir daher auch oft mit der Frage konfrontiert, was man in den Social Media privat falsch machen kann und welche Regeln man beachten sollte.

Wir haben hier die aus unserer Sicht Top-Regeln zusammengestellt.

Darunter gibt es eher allgemeine Regeln, die auch für das allgemeine Phishing gelten, aber auch Regeln, die gerade für jüngere Nutzer von Social Media wichtig sind.

Top-Regeln in den Social Media

  1. Das Wichtigste zuerst: Schütze die Privatsphäre Deiner Kontakte. Erlaube keinem sozialen Netzwerk das persönliche Email-Adressbuch zu scannen. Das könnte auch Freunde kosten 😉
  2. Vertraue niemals dem Absender einer Nachricht. Hacker sind regelmäßig unterwegs und nutzen das Vertrauen. Das gilt insbesondere für die Einladung zu neuen sozialen Netzwerken oder für Spiele etc.
  3. Gib immer die direkte Adresse des sozialen Netzwerks in den Browser ein bzw. nutze gespeicherte Links. Sollte man über eine andere Seite aufgefordert werden sich einzuloggen, kann man Account und Passwort preisgeben.
  4. Sei vorsichtig, wen du als Freund akzeptierst. Identitäten in Social Media können auch eine Täuschung sein. Und zu Komplikationen führen.
  5. Prüfe bei einem neuen sozialen Netzwerk zunächst die Geschäftsbedingungen für die private Nutzung. Denk dran, dass du Daten eingibst, die sehr sensibel sein können.
  6. Vergiss nicht, dass alles was du in den Social Media postest immer da sein wird. Es sind permanente Einträge, die auch bei Löschung des Accounts im Netz vorhanden sind und im Zweifel durch den Abieter weiter genutzt werden können.
  7. Sei vorsichtig mit der Installation von Spielen oder anderen Apps in deinem Social Media-Profil. Eine Applikation erlaubt es Dritten Deine Daten zu nutzen. Damit erweiterst du den Kreis möglichen Missbrauchs.
  8. Überlege zweimal, ob du soziale Netzwerke auf der Arbeit nutzt. Es lenkt ab und könnte arbeitsvertragliche Komplikationen herbeiführen. Es sei denn, du bist Berater für Social Media 🙂
  9. Poste nur Informationen, die die ganze Welt sehen darf. Auch wenn du die richtigen privaten Einstellungen gesetzt hast, kann es zu Lücken im Datenschutz kommen. Überlege genau, was du über wen, wie und welcher Form schreibst. Atme lieber einmal durch 😉
  10. Nutze unbedingt die richtigen privaten Einstellungen. Alle Social Media bieten die Möglichkeit, den Zugang zu und die Sichtbarkeit Deiner Daten zu setzen.

Mehr Informationen über den Autor Nicolas Scheidtweiler erhaltet Ihr auf seinem Google+-Profil.

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