19. Februar 2013

Kommunikationsmodelle für PR und Social Media

Kommunikation ist die Basis allen sozialen Handelns, nach Weber und somit auch die Basis für Social Media. Die Kommunikations- und Medienwissenschaft hat im letzten Jahrhundert immer wieder neue Ansätze entwickelt, was genau Kommunikation ist und wie sie stattfindet.

Kommunikation ist die Basis allen Sozialen Handelns, nach Weber und somit auch die Basis für Social Media. Die Kommunikations- und Medienwissenschaft hat im letzten Jahrhundert immer wieder neue Ansätze entwickelt, was genau Kommunikation ist und wie sie stattfindet.

Eine Zusammenfassung von Caroline Bullwinkel von zwei Basismodellen für die PR.

Stimulus-Response-Modell

Stimulus-Response-Modell - Kommunikation und PR

Stimulus-Response-ModellEs beginnt mit dem Stimulus-Response-Modell in den 20er und 30er Jahren. Hierbei ging man noch von einem direkten Einfluss aus. Es gibt den Sender, der seine Nachricht schlicht an den Empfänger übermittelt.

Das Problem ist hierbei die Unidirektionalität und das Fehlen von äußeren Einflüssen oder auch die unterschiedliche Aufnahme vom Empfänger.

Shannon und Weaver erfanden 1948 ein eigenes Kommunikationsmodell, dass Medien und Störgeräusche einbezog. Badura griff dieses Modell auf und fügte Einflüsse und Verschlüsselungen hinzu.

Nun waren Sender und Empfänger bereits sehr viel komplexer geworden. Auf beiden Seiten wirkten Pragmatik, Semantik, Syntax, Situation, Informationsniveau, emotiver Erlebnishorizont, sowie Interessen auf die Botschaft ein. Bei der Übermittelung kamen dann noch eventuelle Störeffekte durch Geräusche hinzu.

Kommunikation in den Massenmedien

Encoding-Decoding-Modell - Kommunikation - Scheidtweiler PR

Encoding-Decoding-Modell

Stuart Hall griff 1980 dieses Modell noch mal explizierter auf und entwarf so sein Encoding-Decoding-Modell. Der Unterschied zu den vorherigen Modellen ist, dass er es auf Massenmedien beziehungsweise -kommunikation bezieht, so das Encoding auch als Produktion, beziehungsweise Decoding auch als Rezeption verstanden wird.

Was besonders interessant an Stuart Halls Modell ist, sind seine Überlegungen zum Dekodierungsprozess. Er nennt drei verschiedene Lesarten:

  • Die dominant-hegemoniale Lesart: Die Dekodierung erfolgt im Sinne des Encodings und die Nachricht wird genauso übernommen, wie vom Produzenten intendiert.
  • Die ausgehandelte Lesart: Mit einigen Teilen wird übereingestimmt, während bei anderen ein unterschiedliches Verständnis der Nachricht vorliegt.
  • Die oppositionelle Lesart: Die Intentionen der Produktion bei der Enkodierung werden erkannt, jedoch nicht angenommen und sogar widersprochen.

Bezug zur PR

Es gibt noch viele weitere Kommunikationsmodelle, aber grade das von Stuart Hall ist in den Social Media besonders interessant. Dieses kann man in der Rezipientenforschung mit jedem Medium anwenden: der Zeitung, dem Fernsehen und auch im Internet und Social Networks. Der Fokus liegt hierbei darauf, wie eine intendierte Nachricht beim Rezipienten ankommt und das ist zum Beispiel von Interesse in der PR.

Stellt man zu starke Diskrepanzen fest, muss die Art der Verschlüsselung verändert werden, so das letzten Endes das richtige Bild vermittelt wird.

Scheidtweiler PR ist eine Agentur für strategische Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Bremen. Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland.

Ziel der Agentur ist es, neue Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit den klassischen Medien strategisch zu verknüpfen. Dies hilft Unternehmen effizient und kostensparend zu kommunizieren. Aus Sicht des Inhabers Nicolas Scheidtweiler muss Public Relations dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine langfristige, kreative und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden.

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