4. Oktober 2012

Interne Kommunikation der Bundeswehr im Auslandseinsatz

Die interne Kommunikation der Bundeswehr dient der Motivation, Information aber auch der Ablenkung der Soldaten gerade im Auslandseinsatz.

In dieser Woche habe ich schon über die PR der ISAF in Afghanistan berichtet. Heute wende ich den Blick auf einen weiteren Kommunikationsaspekt im Militär: Die interne Kommunikation der Bundeswehr. Sie dient der Motivation, Information aber auch der Ablenkung der Soldaten gerade im Auslandseinsatz.

Hintergrund des heutigen Artikels ist der gestrige Tag der Deutschen Einheit. Dieser Tag stellt für die Soldaten im Auslandseinsatz ein besonderes Highlight dar. Und dient auch der internen Kommunikation.

Interne Medien der Bundeswehr

Dabei setzt die Bundeswehr verschiedene Medien ein, u.a. den Truppenbetreuungssender der Bundeswehr Radio Andernach, Bundeswehr TV, das Y-Magazin und im Auslandseinsatz die Feldlagerzeitungen.

In meiner letzten Verwendung als Offizier der Bundeswehr war ich Redaktionsleiter beim Truppenbetreuungssender Radio Andernach. Es war meine Aufgabe gemeinsam mit den Redakteuren Sendungen und Beiträge für die Soldaten im Auslandseinsatz vorzubereiten.

Der Sender positioniert sich zum einen als Informationskanal mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundberichten als Politik, Gesellschaft und Kultur. Zum zweiten ist er ein Unterhaltungssender mit aktueller Musik aus den Charts und lockerer Moderation. Zum dritten ist Radio Andernach durch seine Gruß- und Wunsch-Sendungen die Brücke der Familien zu ihren Soldaten im Auslandseinsatz.

Auslandsstudios von Radio Andernach

Um eine bessere Betreuung der Soldaten im Auslandseinsatz zu ermöglichen, setzt Radio Andernach Studios in den Feldlagern der Bundeswehr ein. Diese Teams bestehen aus Redakteuren und Technikern, die dann Sendungen vor Ort produzieren und lokale Nachrichten bringen. Der Bezug steht dann ganz klar zum Soldaten vor Ort.

Im Jahr 2008 war ich als Redaktionsleiter im Kosovo-Einsatz. Dort war ich überrascht, welch hohe Relevanz ein Radiosender für die Soldaten der Bundeswehr auch in Zeiten des Internets hat. Das unmittelbare Feedback der Hörer auf unsere Sendungen ergab sich aus der räumlichen Nähe. Als Teil des Teams von Radio Andernach erfuhren wir eine besondere Wertschätzung. Neben unseren Sendungen veranstalteten wir Quiz-Sendungen und Events.

„Jeder Tag ist Mittwoch“

Der Tag der Deutschen Einheit gibt die Möglichkeit, den Soldaten ein besonderes Highlight als Leuchtturm im Auslandseinsatz zu schaffen. Ein altes Bonmot in der Bundeswehr zum Auslandseinsatz lautet: „Jeder Tag ist Mittwoch.“ Das stellt die Herausforderung für die interne Kommunikation dar. Am Tag der Deutschen Einheit lässt sich dieser Mittwoch zumindest in einen Samstag umwandeln. In Kabul wurde seinerzeit ein Oktoberfest im Spielen und Bierfassanstich gefeiert. Jeder Soldat durfte natürlich nur ein halbes Bier trinken, aber die besondere Atmosphäre lieferte Heimatgefühl und Ablenkung. Vorangegangen war das Bundeswehr-obligatorische Antreten. Die motivierenden Worte des Kommandeurs wurden auch in den verschiedenen Medien (s. Bild, am Beispiel Kosovo-Einsatz) widergespiegelt.

Was bedeutet das aber für unsere Kunden? Auch in der internen Kommunikation von Unternehmen müssen Highlights geschaffen werden. Das Ziel muss neben der Information auch die Motivation sein. Weihnachtsfeiern, Unternehmenszeitungen und Beteiligung an Prozessen sind dabei Aspekte.

Für weitere Informationen steht Ihnen Scheidtweiler PR, Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Wir helfen Ihnen, neue Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+ und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu verknüpfen. Dies hilft Ihrem Unternehmen effizient und kostensparend zu kommunizieren. Aus unserer Sicht muss Public Relations dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine langfristige, kreative und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Unsere Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland.

Mehr Informationen über den Autor Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil und bei Twitter.

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