22. Januar 2013

Gruselige EU – Medienräte sollen Staaten überwachen

Politik ist nicht fester Bestandteil meines Blogs. Politische Entscheidungen haben aber oft weitreichende Konsequenzen für die Medien. Diesmal ist es ein Vorschlag der EU, Medien stärker zu überwachen. Für mich eine gruselige Vorstellung.

EU - Zensur der Medien - Gefahr für die Pressefreiheit

Politik ist nicht fester Bestandteil meines Blogs. Politische Entscheidungen haben aber oft weitreichende Konsequenzen für die Medien. Diesmal ist es ein Vorschlag der EU, Medien stärker zentral zu überwachen. Für mich eine gruselige Vorstellung.

Sollte dieser Bericht der Faz auf festen Tatsachen beruhen, besteht eine ernste Gefahr, dass der Leviathan Europäische Union seine Krakenarme auf die wichtigste Bastion der Demokratie, die Pressefreiheit, ausstreckt.

Die EU-Kommissare, nicht demokratisch legitimiert, bestehen darauf, Einfluss auf die Medienlandschaft zu nehmen. Die zentrale Aussage lautet, die nachlassende Qualität der Medien …

… stamme unter anderem daher, dass mit den neuen Medien wie dem Internet jedermann Informationen verbreiten könne.

 

Das löst in mir die tiefsten Ängste aus, dass ein Gremium von Menschen entscheidet, was Qualität und was nicht Qualität in den Medien bedeutet. Und damit bestimmt, was lesens-, hörens- oder sehenswert ist. Damit stehen wir an der Schwelle zum Orwell’schen Jahr 1984.

Eine freie Medienlandschaft darf nicht angetastet werden. Die vierte Gewalt muss aus der Gesellschaft herauswachsen und darf nicht von oben herab überwacht werden. Sonst ist sie nicht in der Lage, ihrer Kontrolle der anderen Gewalten gerecht zu werden.

Gerade als Blogger gilt es, wachsam zu sein. Das Internet muss frei bleiben. Gerade dieser Pluralismus unterschiedlicher Meinungen – egal ob links, rechts, grün oder liberal – bereichert unsere Gesellschaft. Und keine EU-Kommissare, die ihr beschränktes Weltbild auf alle anderen Menschen oktroyieren wollen.

Meine stille Hoffnung ist, dass es sich bei der EU-Meldung nur um einen Hoax handelt…. Gnade uns Gott!

Der Autor Nicolas Scheidtweiler studierte an der Universität der Bundeswehr in München Staats- und Sozialwissenschaften. Seine Fächer waren Geschichte, Volkswirtschaftslehre, Soziologie und Psychologie. Im Anschluss studierte er Rechtswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Einen Aspekt seiner Arbeit legt er auf die akademische Fundierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Mehr Informationen über Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil.

Im Jahr 2011 gründete er seine eigene PR-Agentur in Bremen. Für weitere Informationen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation steht Ihnen Scheidtweiler PR gerne zur Verfügung. Die Agentur hilft Ihnen, neue Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu verknüpfen.

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