3. Januar 2013

Foursquare verhält sich vorbildlich beim Datenschutz

Datenschutz ist immer eines der kontroversen Themen in den Social Media. Unseres Erachtens funktionieren soziale Netzwerke aber nicht ohne die Freigabe persönlicher Daten. Aber der Nutzer muss durch den Plattformbetreiber (Facebook, Twitter, Google+, o.ä.) aufgeklärt werden, welche seiner Daten er wie schützen kann. Foursquare hat das vorbildlich gelöst.

Datenschutz bei FoursquareDatenschutz ist immer eines der kontroversen Themen in den Social Media. Unseres Erachtens funktionieren soziale Netzwerke aber nicht ohne die Freigabe persönlicher Daten. Aber der Nutzer muss durch den Plattformbetreiber (Facebook, Twitter, Google+, o.ä.) aufgeklärt werden, welche seiner Daten er wie schützen kann. Foursquare hat das vorbildlich gelöst.

Gestern kam eine Email von Foursquare mit einem Update zu den AGB und den Datenschutzbestimmungen. Die Social Media Plattform, die es ermöglicht lokale Check-ins mit Freunden zu teilen, weist darin auf verschiedene Änderungen hin.

Foursquare als Vorbild

Gut ist zum einen, dass Foursquare ein Push-Medium wählt, um auf die Datenschutzänderungen hinzuweisen. Das heißt, der Kunde bekommt die Informationen auf seinen Desktop serviert und muss sich zumindest kurz damit beschäftigen. Bei anderen Anbietern verstecken sich Informationen zu den Änderungen oftmals innerhalb der Plattform und müssen erst einmal aktiv gesucht und gefunden werden.

Zum anderen ist vorbildlich, dass Foursquare zwei Varianten seiner Informationen zum Datenschutz anbietet: Zum einen aus dem Blickwinkel des Unternehmens in einfacher Form und zum anderen rechtlich ausführlich. Beide Varianten sind leider noch nicht ins Deutsche übersetzt. Aber das Prinzip ist gut.

Änderungen im Datenschutz

Foursquare hat zwei Änderungen, die am 28. Januar 2013 in Kraft treten, vorgenommen:

Vollständiger Nutzername

Derzeit zeigt die Plattform immer nur abgekürzte Nutzernamen, z.B. „Nicolas S.“. Das ist aus unserer Sicht arg nervig, um andere Nutzer identifizieren zu können. Foursquare hat das nun geändert und zeigt den ganzen Namen. Jedoch bietet in den Einstellungen es die Option, einen anderen Namen anzugeben. Es besteht also kein Klarnamen-Zwang, wie ihn derzeit Facebook durchsetzen will. Jedoch, wer möchte im Restaurant gerne mit „Schnurzelchen83“ angeredet werden? Denn das ist die Idee, die hinter der zweiten Änderung steht.

Kurzfristige Anzeige von Check-ins

Die zweite Änderung bezieht sich auf das Verhältnis lokaler Unternehmen und ihren Kunden. Während vormals langfristige Daten im Vordergrund standen, sehen Betreiber jetzt auch die aktuelleren Check-ins. Damit können Einzelhändler oder Kaffee-Betreiber eine noch individuellere Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und bessere Angebote entwickeln. Aber auch hier besteht die Chance, diese Daten für sich zu behalten. Auf der anderen Seite: Warum sollte man als Kunde nicht diesen individuellen Status genießen?

Insgesamt entwickelt sich Foursquare auch in Deutschland zu einem ernsthaften Anbieter im Bereich Location-based Services (standortbezogene Dienste). Mit 15 Millionen Mitgliedern und 3 Milliarden Check-ins weltweit entwickeln sich auch interessante Chancen für lokale Unternehmen. Diese haben wir hier skizziert.

Das Profil von Nicolas Scheidtweiler bei Foursquare finden Sie im übrigen hier.

Für weitere Informationen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation steht Ihnen Scheidtweiler PR, Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Diese unterstützt Sie darin, neue Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+, Foursquare und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu verknüpfen. Dadurch können Unternehmen effizient und kostensparend mit den Zielgruppen wie Kunden, Mitarbeiter oder den Medien zu kommunizieren.

Aus Sicht der Bremer Agentur muss Public Relations dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden. Nur durch eine langfristige, kreative und seriöse Partnerschaft kann der Kommunikationserfolg erreicht werden. Kunden sind mittelständische Unternehmen aus Bremen und Norddeutschland.

Mehr Informationen über den Autor Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil.

Sie möchten mehr wissen?

Buchen Sie jetzt ein kostenloses 30-minütiges Beratungsgespräch mit einem unserer Experten!

Teilen Sie diesen Artikel:
LinkedIn
XING
X
WhatsApp
Telegram
Facebook

Weitere Artikel aus unserem Blog

Zum Artikel: Employer Branding wird erwachsen
Wolf Reiner Kriegler über Employer Branding, Transformation, EVP und die neue Reife der Arbeitgebermarke in Krisenzeiten.
Zum Artikel: Rüstungsindustrie im Umbruch - Neue Mitarbeiter, alte Werte
Aufrüstung, Verteidigungsfähigkeit, industrielle Souveränität. Was bedeutet das für die kulturelle Tiefenstruktur der Verteidigungsbranche?
Zum Praxis-Talk - Wie eine Kreisverwaltung einen Identitäts-Prozess erfolgreich aufsetzt
Der Praxis-Talk zeigt, wie die Kreisverwaltung Groß-Gerau mit dem Projekt „Wir 2030“ einen zukunftsweisenden Identitäts-Prozess gestartet hat.