29. Juli 2013

Zuhören will gelernt sein: Was bewegt den Markt und Ihre Kunden?

Das erleben wir immer wieder in unseren Beratungsgesprächen, dass wir als erstes den Monitoring Grundsatz vermitteln müssen: Hören Sie erst einmal zu! Oft drehen sich die eigenen Unternehmensblogs und die eigene Onlinekommunikation um sich selbst. Mischen Sie sich unter Ihre Kunden und hören erst einmal zu.

Das erleben wir immer wieder in unseren Beratungsgesprächen, dass wir als erstes den Monitoring Grundsatz vermitteln müssen: Hören Sie erst einmal zu! Oft drehen sich die eigenen Unternehmensblogs und die eigene Onlinekommunikation um sich selbst. Mischen Sie sich unter Ihre Kunden und hören erst einmal zu.

Ein Gastbeitrag von Sebastian Neumann.

Um zu wissen, was die eigenen Bezugsgruppen wollen, brauchen Sie ein Monitoring. Dieses wertet Onlinequellen aus und ist dynamischer und aktueller als ein herkömmlicher Ausschnittsdienst. Denn Monitoring ist vor allem im operativen Geschäft nützlich, weil Sie die Möglichkeit haben, sich als Unternehmen besser zu positionieren und dadurch stärker auf Kundenwünsche einzustellen. Mit dem Monitoring betreiben Sie Ihre eigene Marktforschung in Echtzeit.

Blog-Monitoring

Das Blog-Monitoring hat sich bereits zur eigenständigen PR-Disziplin entwickelt. Weltweit wächst der Anbietermarkt rasant weiter. Hunderte von kostenpflichtigen Monitoring-Tools sind inzwischen laut Social Media Monitoring Tool Report 2012 von Goldbach Interactive im Angebot. Das Ganze ist mit Vorsicht zu genießen. Je lauter der einzelne Monitoring-Anbieter am Markt auftritt, desto schwieriger ist es, den Überblick zu behalten.

Aufgrund der Vielzahl und der hohen Schnelllebigkeit wird keine Monitoring-Lösung alle Anforderungen zu 100 % abdecken. Es gilt eine Abwägung zwischen Ihren eigenen Unternehmensanforderungen und den verfügbaren Monitoring-Auswertungen vorzunehmen. Denken Sie daran, dass Sie noch so viele Daten und Erkenntnisse über sich selbst gewinnen können; entscheidend ist, was aus den Ergebnissen gemacht wird!

Eine gute Übersicht über den Anbietermarkt für Social Monitoring-Tools erhalten Sie in der Studie Social Media Monitoring Tool Report 2012 von Goldbach Interactive.

Drei Schritte, um zu wissen, was Sie wollen:

  1. Als erstes gilt es, die Keywords, die Themen oder Quellenangaben zu definieren, die Sie beobachten möchten. Als Basis wird ein Kommunikationskonzept benötigt.
  2. Jetzt müssen alleine oder mit einem Monitoring-Anbieter Ihrer Wahl die Suchdurchläufe eingerichtet werden. Wie oft sollen Reportings gestartet werden und wer im Unternehmen soll die Informationen erhalten und auswerten.
  3. Nach der Monitoring-Installation fängt die Arbeit erst an. Dazu gehört das tägliche Überwachen, Lesen und Auswerten und Reagieren auf relevante Kommentierungen über das Unternehmen, aber auch die aktive Themensetzung ist von großer Bedeutung.

Monitoring-Tools scannen nicht das gesamte Internet, sondern nur vordefinierte Quellen und Schlüsselwörter. Achten Sie bei der Auswahl des Anbieters darauf, wie flexibel dieser in Bezug auf die Aufnahme neuer Quellen ist oder ob er sogar einen Crawler betreibt, der dazulernt, das heißt, der neue relevante Quellen eigenständig mit in seine Suche aufnimmt.

Sebastian Neumann aus Oldenburg - Blogger RelationsÜber den Autor:

Sebastian Neumann ist Experte für den Bereich Blogs und Blogger Relations. Er organisiert den Social Media-Stammtisch in Oldenburg (#socialmediaOL). In verschiedenen Beiträgen für den Scheidtweiler PR-Blog stellt er seine Erfahrungen in der Online Kommunikation dar.

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