26. März 2013

Was auf Facebook funktioniert – funktionieren soll

Vor kurzem bin ich auf diese Studie gestoßen. In dieser erläutern die Autoren, wie ein Fanpagebetreiber seine Arbeit optimieren kann, um seine Fans bei Facebook besser zu erreichen. Zu einzelnen Aspekten möchte ich gerne Stellung nehmen.

Vor kurzem bin ich auf diese Studie gestoßen. In dieser erläutern die Autoren, wie ein Fanpagebetreiber seine Arbeit optimieren kann, um seine Fans bei Facebook besser zu erreichen. Zu einzelnen Schlussfolgerungen nehme ich gerne Stellung.

Gut ist zunächst der Umfang der Studie. Über 100 Marken aus der DACH-Region wurden hinsichtlich ihrer Facebook-Seiten untersucht. Die durchschnittliche Fanzahl beträgt über 112.000. Diese Zahl könnte schon das Ergebnis verzerren. Denn große Seiten haben oft das Problem, nicht mehr alle Fans gleichermaßen aktivieren zu können. Die Ergebnisse können daher auch kritisch hinterfragt werden.

Weniger Posten ist mehr

Dieser Aussage stehe ich skeptisch gegenüber. Die Studie hat nicht die Qualität des Nachrichtenwerts berücksichtigt. Es gibt große Unternehmen, die in der Lage sind, sehr häufig interessante Infos für seine Fans zu bringen. Dagegen gibt es aber auch Unternehmen, denen dieser Nachrichtenwert abgeht. Die Häufigkeit des Postings hängt somit von der Entwicklung wertvoller Informationen für die Fans ab. Daraus ergibt sich dann auch die Viralität einzelner Posts.

Beste Zeit für das Posting bei Facebook

Pauschalaussagen über Facebook-Seiten sind schwierig. Es sind unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Tagesabläufen zu informieren. Daher ist dieser Aussage nicht zu folgen. Jeder Facebook-Betreiber muss selbst analysieren, wann seine Fans am aktivsten sind. Das kann bei Älteren gerne der frühe Nachmittag sein.

Sonntag ist Facebook-Tag

Die Aussage ist keine Überraschung. Am Sonntag passt nicht viel und die Menschen haben freien Zugriff auf ihren (stationären) Facebook-Account. Jedoch verschiebt sich hier die Grenze. Je mehr Smartphones unterwegs sein werden, desto weniger relevant wird es sein, ob der Nutzer an seinem Arbeitsplatz, im Bus oder auf der wohnlichen Couch ist. Aber wir haben bereits festgestellt, dass auch Google+ das Wochenende im Zentrum hat. Hier ist es eher der Samstagvormittag. Zumindest gefühlt.

Die Foto-Galerie bietet Chancen

Mit Foto-Galerien arbeiten wir schon länger für verschiedene Kunden und auch für uns bei Facebook. Wir sehen darin eine gute Möglichkeit, Events und Veranstaltungen komplett darzustellen. Wer Interesse an dem ersten Bild gefunden hat, klickt oft weiter. Die Studie bestätigt unsere Vermutung.

Alltagsthemen funktionieren am besten bei Facebook

Diese Aussage trifft im Kern, was Social Media ausmacht. Unterstützung erfährt diese durch das Studienergebnis, dass einfache, konkrete und emotionale Inhalte am besten bei Facebook funktionieren. Damit stellt sich in der Praxis dar, was die Theorie der Nachrichtenwerte schon immer in der PR ausmacht. Um als Nachricht oder Information durch eine Zielgruppe wahrgenommen zu werden, müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Dazu gehört am häufigsten noch immer die Nähe. Auf unserer Fanpage war es seinerzeit die Vorstellung des neuen Dienstwagens, der einen hohen Anteil an „Likes“ zog.

Für weitere Informationen zu Public Relations, Marketing und Unternehmenskommunikation steht Ihnen Scheidtweiler PR, Agentur aus Bremen, gerne zur Verfügung. Wir unterstützen Sie darin, neue Kanäle wie Social Media (Facebook, Twitter, Google+, Xing, LinkedIn und Co.) und Mobile Marketing mit der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu verknüpfen. Dies hilft Ihrem Unternehmen effizient und kostensparend zu kommunizieren.

Mehr Informationen über den Agentur-Inhaber Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil. Er studierte in München und Hagen und arbeitet seitdem in verschiedenen Funktionen und Bereichen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

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