26. November 2012

Unsere Praktikantin berichtet: Gibt es eine PR-Berater-Ausbildung?! – Teil 3

Unsere Praktikantin hat recherchiert: Wie wird man PR-Berater? Muss man studieren oder reicht eine Ausbildung? Wenn ein Studium nötig ist, was sollte man am besten studieren?

Scheidtweiler PR - Die Praktikantin zu Ausbildung und StudiumVor genau einer Woche ist unsere erste Praktikantin gestartet. Wir freuen uns, dass Michelle Franke sich bereit erklärt hat, über ihr Praktikum bei uns zu bloggen. Ihre Erfahrungen teilt sie uns in fünf Artikeln (weitere Artikel) mit:

  • Wie wird man PR-Berater?
  • Muss man studieren oder reicht eine Ausbildung?
  • Wenn ein Studium nötig ist, was sollte man am besten studieren?

Fragen über Fragen, die ich mir natürlich alle zu Beginn oder im Laufe des Praktikums gestellt habe. Mit diesem Blogeintrag hoffe ich, etwas Licht ins Dunkel der Ausbildung eines PR-Beraters bringen zu können.

Studium oder Ausbildung?

Die Beantwortung der Frage, welche Ausbildung nötig ist, ist nicht ganz so leicht zu beantworten. Für einen PR-Berater wäre ein Studium sicherlich vorteilhafter als eine Ausbildung in einer PR-Agentur. Immerhin verbessert man nicht nur sein Allgemeinwissen, man erlernt auch neue Methoden und Fähigkeiten.

Die etwas schwierigere Frage ist nun, was man denn studieren soll.

Wenn man Lehrer werden möchte, studiert man eben zwei oder drei Fächer auf Lehramt und fertig. Beim PR-Berater gibt es so eine Patentlösung (leider) nicht.

Welches Studium ist sinnvoll?

Studieren sollte man auf jeden Fall etwas Geisteswissenschaftliches. Politik oder Geschichte stehen hoch im Kurs, insbesondere Politik, da man als PR-Berater stets auf dem Laufenden sein sollte, auch um neue Tendenzen zu erkennen und umsetzen zu können. Außerdem ist politische Bildung ja auch so nichts Verkehrtes. Etwas spezifischer, aber trotzdem auch sinnvoll wären zum Beispiel Kommunikations- oder Medienwissenschaften.

Abzuraten ist allerdings von PR-Lehrgängen an Fachhochschulen.  Es ist viel besser, zuerst allgemeines Wissen zu erlangen und nachher ein Aufbaustudium zu absolvieren oder einen Kurs zu belegen, um dann Methoden zu lernen!

Außerdem sollte man nach dem Studium sowieso ein Volontariat absolvieren, meistens dauert dieses 6 – 15 Monate. Während des Volontariats lernt man dann alle fachlichen Kniffe und knüpft möglicherweise auch schon die ersten Kontakte.

Somit kann man sagen, dass die Ausbildung eines PR-Beraters vielleicht etwas umständlicher ist, als andere Berufe, aber trotzdem kein bisschen weniger interessant. Ganz im Gegenteil!

Im Moment ist bei mir Halbzeit!

Ich habe noch 5 Tage Praktikum vor mir und hoffe, dass ich noch vieles weiteres (kennen)lernen darf.

Liebe Grüße

Michelle

Als Praktikantin von Nicolas Scheidtweiler habe ich natürlich auch schon ein Profil bei Google+. Ich freue mich übers Einkreisen!

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