13. November 2012

Psychologie der sozialen Netzwerke – Ich like, also bin ich?

Soziale Netzwerke haben nicht erst seit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einen Platz in unserer Gesellschaft. Vereine, Schulen, Gewerkschaften, Parteien, Universitäten etc.p.p. - sie alle sind soziale Netzwerke, in den kommuniziert wird. Sei es verbal und unmittelbar oder schriftlich per Zettel, Brief und Email.

Soziale Netzwerke haben nicht erst seit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg einen Platz in unserer Gesellschaft. Vereine, Schulen, Gewerkschaften, Parteien, Universitäten etc.p.p. – sie alle sind soziale Netzwerke, in den kommuniziert wird. Sei es verbal und unmittelbar oder schriftlich per Zettel, Brief und Email.

Soziale Netzwerke im Internet, die Social Media, haben jedoch einen Aspekt geändert, der das Sender-Empfänger-Modell in der Kommunikation überholt. Ich habe diese aussagekräftige Infografik dazu gefunden und vor kurzem einen Artikel zum Thema in „Generation Facebook“ gelesen.

Soziale Netzwerke sind abstrakt

Kernaussage der Infografik und des Aufsatzes ist, dass der Nutzer für seine Botschaften keinen bestimmten Adressaten mehr im Auge hat. Es geht vielmehr darum, abstrakt mit dem Netzwerk zu kommunizieren. Somit ist nur noch der Sender genau identifizierbar.

Daraus ergibt sich ein weiterer Schluss: Das Konzept der „connected presence“ (Christian Licoppe) sagt aus, dass die Kommunikation in sozialen Netzwerken aus kleinen Gesten besteht. Der Sender (auch derjenige, der liked) zeigt sich aktiv gegenüber anderen, zieht Aufmerksamkeit auf sich und wirkt auf eine bestimmte Art attraktiv. Dazu tritt ein gewisser Narzissmus. Sich selbst zu offenbaren, über sich selbst zu sprechen ist für die meisten Menschen ein befriedigender Faktor.

Man beachte die Abschlussfrage auf der Infografik:

Sind wir besessen von Social Media? Oder sind wir einfach besessen von uns selbst?

Psychologie von Social Media - Infografik

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