11. Juli 2012

Neues Projekt: MBA für Offiziere und Manager

Zusammen mit den BFD-Beratern haben wir erörtert, welche Herausforderungen am Ende der Dienstzeit bestehen und inwieweit man die Offiziere, die die Bundeswehr nach 12 oder 13 Jahren verlassen, für den Arbeitsmarkt qualifizieren kann. Eine Option für studierte Offiziere ist es, einen MBA zu absolvieren, der zivil-unternehmerisches Praxiswissen vermittelt.

Heute fand die erste Veranstaltung unseres neuen Projektes statt. Gemeinsam mit dem International Graduate Center (IGC) der Hochschule Bremen versuchen wir, den Master of Business Administration (MBA) bei den Zeitoffizieren in der Bundeswehr, die in Norddeutschland stationiert sind, bekanntzumachen.

Prof. Dr. Tim Godyke, Dekan MBA für Offiziere

Prof. Dr. Tim Godyke

Dazu hatte ich gemeinsam mit dem Wissenschaftlichen Leiter des IGC, Prof. Dr. Tim Goydke, heute einen Termin beim Berufsförderungsdienst (BFD) in Schwanewede. Dieser hat die Aufgabe mit seinen Beratern den Zeitsoldaten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, um die richtigen Weiterbildungen für das zivile Erwerbsleben zu absolvieren.

Zusammen mit den BFD-Beratern haben wir erörtert, welche Herausforderungen am Ende der Dienstzeit bestehen und inwieweit man die Offiziere, die die Bundeswehr nach 12 oder 13 Jahren verlassen, für den Arbeitsmarkt qualifizieren kann. Eine Option für studierte Offiziere ist es, einen MBA zu absolvieren, der zivil-unternehmerisches Praxiswissen vermittelt.

Modelle des MBA in Bremen

Das IGC in Bremen bietet verschiedene Modelle an. Gerade der klassische Teilzeit-MBA, aber auch die Spezialisierung East Asian Management sind Möglichkeiten, vor Ort zu studieren und sich in der Region ein Netzwerk für die Karriere nach der Bundeswehr aufzubauen. Interessant ist auch der Open MBA. Dieser erlaubt es, einzelne Module der MBAs zu studieren, diese Herausforderung begleitend zu Beruf und Familie kennenzulernen und dabei flexibel zu bleiben. Die absolvierten Module werden dann später auch bei Aufnahme des Regelstudiums angerechnet.

Warum beschreibe ich das Projekt für Offiziere so detailliert?

Zum einen weil ich von dem MBA des IGC überzeugt bin. Zum anderen weil ich in meiner Vergangenheit gesehen habe, dass Offizierkameraden diese Fort- und Weiterbildungen vor dem Dienstzeitende verschlafen haben. Ich möchte in meiner Funktion als Studienberater für Offiziere für dieses Thema sensibilisieren. Dazu werden wir auf Messen und in die Standorte gehen, aber auch interessierte Offiziere nach Bremen einladen. Daneben ist es kein MBA für Offiziere allein wie in Reutlingen, Deggendorf oder Kempten. Vielmehr fokussiert das Studium auch die Vernetzung zwischen Teilnehmern, die aus allen möglichen Branchen und Unternehmen kommen.

Die große Stärke aus meiner Sicht ist die regionale Beziehung. Offiziere, die in Norddeutschland stationiert sind und eventuell auch nach der Dienstzeit hier leben wollen, haben durch das gemeinsame Studium mit zivilen Managern, die Chance Kontakte zu Unternehmen in Bremen und Norddeutschland aufzubauen.

Wer Interesse an dem Thema hat, kann sich direkt an mich unter scheidtweiler@graduatecenter.de wenden.

Der Autor Nicolas Scheidtweiler ist ebenfalls ehemaliger Offizier der Bundeswehr. Er beschäftigt sich mit den Themen universitäre und Weiterbildung seit langem. Sein Anliegen ist es, Offizieren die hohe Relevanz der Weiterbildung während der Dienstzeit zu vermitteln. Dazu zählt das Stichwort Zukunftssicherung. Mehr Informationen über Nicolas Scheidtweiler erhalten Sie auf seinem Google+-Profil.

Für weitere Fragen steht Ihnen Scheidtweiler PR gerne zur Verfügung. Wir helfen Ihnen, neue Kanäle wie Social Media und Mobile Marketing mit der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit strategisch zu verknüpfen. Dies hilft Ihrem Unternehmen effizient und kostensparend zu kommunizieren. Public Relations muss dauerhaft und kontinuierlich gestaltet werden.

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